Manche innere Themen lassen sich schwer benennen – besonders für Kinder. Gefühle wie Angst, Trauer oder Überforderung zeigen sich dann oft im Verhalten statt in Worten. Die Figurenspieltherapie bietet einen geschützten Raum, in dem solche inneren Prozesse auf kreative und spielerische Weise sichtbar werden dürfen.
In meiner Praxis in Wolfhausen begleite ich Menschen jeden Alters dabei, ihre Erlebnisse und Konflikte mithilfe von Figuren, Spiel, Gestaltung und Geschichten auszudrücken und zu verarbeiten. Im Spiel können neue Perspektiven entstehen, Lösungen ausprobiert und eigene Stärken entdeckt werden. Dieser Prozess unterstützt die emotionale Entwicklung und hilft, mehr innere Stabilität zu finden.
Die Figurenspieltherapie ist eine ganzheitlich ausgerichtete, psychotherapeutisch fundierte Spiel- und Kunsttherapie, bei der Menschen ins aktive Handeln kommen und über das Erleben mit allen Sinnen neue Zugänge zu sich selbst entwickeln. Sie eignet sich für Kinder ab etwa 5 Jahren und kann auch Jugendliche und Erwachsene unterstützen. Ziel ist es, seelische Belastungen zu lösen, Ressourcen zu fördern und den Alltag wieder leichter bewältigen zu können. Tempo und Tiefe des Prozesse werden dabei stets vom Klienten selbst bestimmt.
Wann kann Figurenspieltherapie hilfreich sein?
Sie kann unterstützend sein, wenn jemand:
häufig starke Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit erlebt und diese nicht benennen kann
sich zurückzieht, sehr angepasst wirkt oder im Gegenteil auffällig reagiert
Veränderungen im familiären Umfeld erlebt, etwa durch Trennung, Krankheit, Verlust oder einen Umzug
unter Schlafproblemen, wiederkehrenden Sorgen oder körperlichen Beschwerden ohne klare Ursache leidet
Schwierigkeiten im sozialen Miteinander zeigt, z. B. in der Arbeit, in der Schule, im Kindergarten oder mit Gleichaltrigen
belastende oder überfordernde Erlebnisse verarbeitet, die sprachlich (noch) nicht ausgedrückt werden kann
immer wieder ähnliche (Spiel-)Themen zeigt, die auf innere Konflikte oder ungelöste Fragen hinweisen
Im freien Spiel mit Figuren und Geschichten kann die innere Welt sichtbar und auf einer äusseren Bühne von allen Seiten und versch. Blickwinkeln betrachtet werden: Erlebtes ordnen und neue Lösungswege ausprobieren – im eigenen Tempo und auf eigene Weise.
Wie lange dauert eine Therapie?
In der Regel finden die Therapiesitzungen einmal pro Woche statt und dauern 60 Minuten. Die Termine werden gemeinsam vereinbart, bei Kindern in Absprache mit den Eltern.
Ergänzend zur Therapie finden begleitende Gespräche statt, um den therapeutischen Prozess zu unterstützen. Entwicklungsprozesse benötigen Zeit und entfalten sich in ihrem eigenen Tempo.
Die Dauer der Therapie wird individuell festgelegt und regelmässig im gemeinsamen Einverständnis überprüft. Wenn es sinnvoll ist, werden weitere Fachpersonen wie KinderärztInnen, Lehrpersonen oder andere Fachstellen in den Prozess einbezogen.
Kosten
Die Tarife entsprechen den regionalen Therapiepreisen. Gerne bespreche ich mit Ihnen die Finanzierungsmöglichkeit.
Ein Bsüechli à 15Minutern ist gratis und erwünscht. Eine Therapiestunde dauert 60 Minuten und kostet 90 Fr. Elterngespräche und Berichte werden zum selben Tarif verrechnet.
Meine Praxis ist aktuell noch nicht krankenkassenanerkannt. Ab Sommer 2026 absolviere ich ein zweijähriges Aufbaustudium zurKunsttherapeutin (Fachrichtung Sprach- und Dramatherapie), um diese Anerkennung in Zukunft zu erreichen.